Wirtschaftsgipfel: Keiner gibt Bush die Hand

Auf dem Treffen der 20 stärksten Wirtschaftsnationen (G20) am vergangenen Wochenende in Washington haben sich deren zum gemeinsamen photo-shooting gegenseitig die Hände geschüttelt.

Nur einer wurde von allen ignoriert und hat alle ignoriert: George W. Bush.

https://www.youtube.com/watch?v=k6Y_ncOVlDw

World leaders emerged Saturday from a summit on the global financial crisis, calling for tougher rules on banks and for a series of measures early next year to stabilize global markets.

The summit has been compared to the Bretton Woods meeting in 1944 which laid the foundations for the post-World War II economic order by creating the U.S.-dominated World Bank and International Monetary Fund.

Rund 50 konkrete Massnahmen sollen bis Ende März 2009 ausgearbeitet werden. Im Anschluss soll es eine Folgekonferenz – vermutlich in London – geben.

Die NZZ kommentiert: Schliesslich nimmt man verärgert zur Kenntnis, dass die Finanzkrise dazu dient, gleich auch sonst noch alle Weltprobleme und Partikularanliegen aufzulisten. Deshalb kommen im Schlusscommuniqué des Weltfinanzgipfels etwa auch Klimawandel, Energiesicherheit, Armut, Terrorismus, Geldwäscherei, Gesundheit […]

[…] wird man den Eindruck nicht los, dieser Gipfel sei noch mehr als einer der grossen Worte vor allem einer der leeren Worte gewesen.

USA betteln die Golfstaaten an

(HB) „Demnach habe Washington Saudi-Arabien um 120 Mrd., die Vereinigten Arabischen Emirate um 70 Mrd., Katar um 60 Mrd. und Kuwait um 40 Mrd. US-Dollar gebeten. Mit dem Geld sollen die angeschlagenen US-Autokonzerne unterstützt werden und zudem eine Reihe von Banken und anderen Unternehmen, heißt es in dem Bericht.“

Wie sagte Al Gore: Wir [die USA] leihen uns Geld von China, um Öl von uns nicht wohlgesonnenen Staaten importieren zu können, und verbrauchen es zum Schaden der Natur.

— Bigdaddy